3.08.17

Tschüss, Aufschieberitis! So arbeiten Sie effektiver und zufriedener

So gut wie jeder Mensch versucht, sich das Leben so bequem und angenehm wie möglich zu machen. Was für das normale Leben gilt, ist im Arbeitsleben nicht viel anders. Kein Wunder also, dass man ab und an gerade die unangenehmen Themen, Diskussionen oder Erledigungen auf die lange Bank schiebt. Unangenehmes aufzuschieben, hilft allenfalls nur vorübergehend. Meist wird die Angelegenheit nur noch viel unangenehmer, wenn man dann irgendwann gezwungen ist, sich der Sache anzunehmen. Damit Sie effektiver arbeiten, sollten Sie auf die folgenden praxiserprobten Tipps setzen:

Tipp 1: Unangenehmes am besten sofort erledigen

Sicherlich braucht es unter Umständen einiges an Überwindung, wenn Sie eine unangenehme Sache sofort in Angriff nehmen und sich nicht einfach „irgendwann demnächst“ darum kümmern. Allerdings sollten Sie bedenken: Unangenehmes wird mit der Zeit nicht weniger unangenehm. Das Gegenteil ist der Fall. Gehen Sie also die Sache sofort an. Damit schaffen Sie sich auch etwas Belastendes vom Hals, sodass Sie andere Dinge entspannter angehen können und den Kopf hierfür frei haben. Da macht das Arbeiten gleich mehr Spaß.

 

Tipp 2: Arbeiten Sie mit der „Wurst-Taktik“

Manche besondere Herausforderung lässt sich mit dem Essen einer Wurst vergleichen. Wenn Sie eine große Wurst essen wollen, schaffen Sie das in der Regel nicht auf einmal. Sie müssen die Wurst schneiden, um sie schlussendlich Häppchen für Häppchen ganz zu essen. Ähnlich wäre es beispielsweise mit einer großen Aufgabe. Nur wenn Sie diese Aufgabe in kleine „Aufgaben-Häppchen“, sprich: Teilziele, zerlegen, haben Sie eine Chance, das große Ganze zu schaffen. Diese Taktik bietet vor allem den folgenden Vorteil: Sie können Teilziele viel leichter erreichen, sind dadurch motiviert und arbeiten im Ergebnis viel effektiver.

Tipp 3: Schaffen Sie sich Zeiträume für das konzentrierte Arbeiten

Egal, wie viel Zeit Ihnen für die Erledigung Ihrer Aufgaben zur Verfügung steht, Langeweile wird wohl kaum bei Ihnen aufkommen. Im Gegenteil: Sehr wahrscheinlich werden Sie eher zu wenig Zeit zur Verfügung haben. Mit dieser wenigen Zeit müssen Sie unbedingt gut haushalten. Blocken Sie daher jetzt schon regelmäßige Zeitfenster beispielsweise in Ihrem Outlook-Kalender. Nutzen Sie am besten die Serientermin-Funktion und legen Sie beispielsweise fest, dass Sie jeden Donnerstag von 9 bis 11.30 Uhr Sachbearbeitung machen.

 

Tipp 4: Gewaltiger Unterschied: Sind Sie Morgenvogel oder Nachteule?

Auch wenn manche Menschen vorgeben, immer zu Höchstleistungen fähig zu sein, brauchen Sie solchen Aussagen keine wirkliche Bedeutung beizumessen. Jeder Mensch hat Hoch- und Tiefphasen, welche sich individuell über den Tag verteilen. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie unbedingt auf Ihren Biorhythmus hören. Sind Sie ein Frühaufsteher und morgens auch geistig top fit, dann sollten Sie alles Wichtige und Kreative auf die Vormittagsstunden legen. Genau umgekehrt ist es bei Morgenmuffeln, die erst um die Mittagszeit in Fahrt kommen und zu Höchstleistungen bereit sind. Also: Alles, was wichtig ist oder Ihre volle Konzentration erfordert, legen Sie in die Tageszeit, in der Sie am leistungsfähigsten sind.

 

Tipp 5: Gut Ding braucht Weile? Nicht immer!

Wenn etwas gut werden soll, dann muss man einfach viel Arbeit und Zeit reinstecken. Doch stimmt das wirklich? Sicherlich kennen auch Sie Fälle, in denen genau das Gegenteil passiert. Daher trifft eine auf den britischen Soziologen Parkinson zurückgehende Gesetzmäßigkeit in vielen Fällen den Nagel auf den Kopf: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ Daher gilt: Setzen Sie sich und Ihren Projekten zeitliche Grenzen. Achten Sie dabei darauf, sich nicht zu viel Zeit zu geben. Das kann ansonsten dazu führen, dass Sie sich verzetteln und mit Kleinkram beschäftigen.

 

Tipp 6: Schalten Sie bremsende Umstände aus

Machen Sie ein Brainstorming mit sich selbst. Notieren Sie sich beispielsweise alle Umstände, die Sie an einem konzentrierten Arbeiten hindern. Das kann ein ständig klingelndes Telefon genauso sein, wie die „netten Kollegen“, die andauernd mit Ihnen einen Kaffee trinken wollen. Beim Auflisten sollten Sie es jedoch nicht belassen. Lassen Sie sich Gegenmaßnahmen einfallen: So können Sie das Telefon lautlos stellen. Wollen Sie den geselligen Kollegen

aus dem Weg gehen, erarbeiten Sie eine wichtige Präsentation beispielsweise im Homeoffice.

 

 

Redakteur: RA Andreas Würtz


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